Bilder
Warum wird die Geschichte der Firma noch verfolgt? Das Geheimnis sind die Produkte: es sind Alltagsprodukte, die jeder kennt und benutzt. Hier habe ich besondere Objekte gesammelt, die teilweise in unserem Besitz sind, vieles sind aber Zusendungen von anderen Sammlern.
Sie sind hier nach Typ und Alter sortierbar.
Wenn möglich ist die Katalognummer (zb #1140) mit angegeben. Die Katalognummern sind bis ca. 1960 gleich geblieben. Der umfangsreichste Katalog ist der von 1909.
vor 1880
Die Teekanne ist das älteste Stück, das ich habe. Es ist noch nicht gemarkt.Es kommt aus dem Familienbesitz, daher gehe ich davon aus, dass es auch in der Fabrik gefertigt wurde.
Griff und Konus sind genietet, der Boden gerollt - die Form wurde erzeugt, bevor das Tiefziehen im Einsatz war.
ca.1910
Braune, weiß gesprenkelte Schüssel mit Ringhenkeln auf einem Eisenständer. Bodenmarke: Löwen-Schablone mit D.R.G.M. [Genaue Bestimmung und Datierung folgt.]
vor 1897
Der weiße Einsatz ist emailliert und hat die Löwen-Marke. Offensichtlich war der Einsatz eine Zulieferung für das verchromte Gestell, produziert vor 1897 (nur 2 Striche unter dem Löwen)
ca. 1890
#3/12cm "Maschinentöpfe" - sie wurden zwischen 6 bis 46cm Durchmesser verkauft. Die Marke hat nur zwei Striche, also vor 1897 produziert. Die Griffe sind angenietete Drahtstücke.
ca. 1890
Das Service stand nach komplett in der Musterkammer in der Firma. Das Service ist nach dem Konkurs verschwunden.
1899
#1260/7cm "Trinkbecher, niedere Form" 8cm geädert - verfügbar war es in 6 Größen zwischen 5 und 10cm; produziert 1899.
1899
Puppengeschirr 1899 produziert. Fr. Rittler hat mir netterweise diese Fotos geschickt. Im Katalog tauchen diese Artikel nicht auf! Eigentlich erstaunlich bei dem Umfang des Katalogs (1909 250s).
ca. 1900
#1702 "Bierkrug mit Ausgußund Scharnierdeckel" verfügbar von 0.5 bis 8l! Foto wurde mir zugeschickt. etwa 1900.
ca. 1913
#2061/24cm "Niedere Gemüseseiher" mit Drahtgriff; produziert ab Katalog 1913; ohne Marke
Siebe sind meist ohne Marke wegen der Lochung.
ca. 1900
#615/34cm Ovaler Schnellbrater mit Asbest Zwischenboden (System Kuntze); 1879 hat Herr Kuntze ein Patent angemeldet. Ein dichtsitzender Deckel (daher sind die Ränder des Deckels aus dünnen Blech,nicht emailliert) und ein isolierender Boden (die Asbest einlage ist nicht mehr vorhanden) sollte das Kochgut lange warmhalten und schneller garen; ca 1900
1904
#863 "Augenpfanne (Spiegeleierpfanne) ungebördelt" mit 5 Augen und flachen Blechgriff, Die Marke 94 heisst produziert im September 1904.
ab 1897
#1130 Der "Fleischständer" hat keine Marke, ist aber sicher Baumann. Im Katalog ab 1897 ist der #1130 Fleischständer 26cm (Gegenstand hat aber 24cm!) ähnlich. Gegenstand stimmt mit der Form nicht mit Katalog überein. Vielleicht war es ein Muster? Schale ist an Ständer angepunktet. Grundemail weiss, darüber kobaltblaues Email.
1905
#1552 "Wärmer zur Benützung von Torf- und Holzkohenfeuerung". Im Wärmer fehlt ein gelochtes Einlegeblech, auf dem der Topf gestellt werden konnte. Das Tablett ist nicht gestempelt und wahrscheinlich nicht von Baumann; Feb 1905
1910
#1146? Brotdose braun/innen wolkig grau; im Katalog von 1913 ist die Brotdose nicht aufgeführt!; produziert Dezember 1910.
ab 1897
#2133/10cm "Schaumlöffel" und #2205 "Schmarnschaufel"; produziert 1897 bis zumindest 1929; ohne Marke
ca. 1913
Der Herd steht auf dem Dachboden eines Schuppens. Er ist sehr klein, einen Katalogeintrag konnte ich nicht finden.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurden wieder Öfen gebaut, aber aus reinen Stahlblech ohne Emaillierung. Ich nehme an dass dieser Ofen ein Versuchsmuster war.
1912
Auf dem Becher ist Wilhelm II abgebildet. schwarz/gelb ist die Flagge der Habsburger und schwarz/weiss/rot war die Nationalflagge des Kaiserreiches.
1914
#1915/16cm "Vorratsbüchse mit Deckel" Aufschrift Rice. Der Deckel ist nicht vorhanden. Verschiedene Aufschriften waren bestellbar, zb. Anis, Bohnen, Zichorie, Erbsen, Gerste, Graupen, Gries usw..; Juli 1914.
1915
Die Bilder des Essensträgers wurden mir zugeschickt. Der Träger ist innen emailliert und war im 1.Weltkrieg im Einsatz. Der einzige Beleg für die Produktion von militärischen Artikeln im 1. Weltkrieg.
ca. 1915
#3092 "Spucknapf"; produziert zwischen 1909 und 1936; ungewöhnliche Marke "Foreign". wahrscheinlich Exportware!
1924
Ich kann mich an einen Glasdeckel auf dem Behälter erinnern. Oskar lagerte Sojabohnen in den Behältern ein. Die Marke läßt als Produktionsdatum 1924 vermuten. Eine Katalognummer habe ich nicht gefunden.
ca. 1910
#863 "Augenpfanne (Spiegeleierpfanne) ungebördelt" mit 4 Augen und Hohlgriff, verfügbar waren 3-12 Augen. Die Marke ist nicht komplett gestempelt, daher ist eine genaue bestimmung nicht möglich.
1928
#2470/22cm "Suppenschüssel mit Deckel"; produziert 1928 (Zahl unter der Marke nur schwer zu erkennen)
ca. 1928
#2478/24cm Schüssel, Marke ohne Nummer. Der Gegenstand ist noch im Katalog von 1929, aber nicht mehr von 1936; ca 1928
1929
#1337 "Sahnengiesser"; produziert 1929 - merkwürdigerweise wird der Artikel im Katalog von 1929 nicht mehr aufgeführt; dekoriert mit Dekor #2270
1929
#1700/1l "Bierkrug".Am Griff ist Loch um einen Zinnbeschlag für einen Zinndeckel anzubringen. Laut Preisliste konnte der Zinndeckel extra hinzubestellt werden; produziert 1929.
1934
#162/18cm "Herdpfanne mit Ausguß" und #2048/18cm "Seiher, halbrunde Form" wurden 1934 produziert.
1934
#22/8cm + #22/9cm Topf mit angeschweißten Ausguß; die Marken sind leider nicht sehr aussagekräftig! Die "34" steht für 1934 oder 1943 und der kleine Topf hat einen Stempel ohne Nummer.
ab 1948
#3251/14cm Abdampfschale blau. Der Stempel wurde ab 1948 verwendet und läßt keine genauere Datumaussage zu. Die Bodenmarke ist doppelt! Anscheinend wurde die Schale repariert und nochmal blau nachemailliert und gemarkt.
1953
Hebammenkoffer 1953/54 - Zuschrift:"Den Hebammenkoffer habe ich auf der Bühne unseres Rathauses gefunden .. Mein Vater hat mir erklärt das dieser Koffer Eigentum unserer Gemeinde war, bei einer Geburt konnten ihn die Hebammen dort abholen."
Die wolkig grauen Schalen sind gemarkt.
1966
#4050/24cm Löwenstahl EL; Bratentopf in rose mit verstärkten, abgedrehten Boden für Elektroherde; Katalog 1966
1972
1972 wurde für die Firma Portmeirion aus England exklusiv eine Sonderserie "Botanic Garden" als Ergänzung zum Porzellangeschirr produziert. Diese Serie durfte nicht von Baumann verkauft werden. Fehlerhafte Ware war bei meiner Mutter in der Küche in Benutzung.
Der Druck der Abziehbilder war durch die Vielzahl der Farben sehr aufwändig. Ich erinnere 16 Farben. Das Porzellan "Botanic Garden" wird noch produziert.
1889
Der Pokal galt vermutlich dem Gesangsverein Erheiterung. Auf der Rückseite: „Gewidmet von Gebr. Baumann 1889". „Sind wir von der Arbeit müde, Ist noch Kraft zu einem Liede".
Die Fotos habe ich 2022 bekommen:
„Ersteigert haben wir dieses Stück in einer Auktion im Westen der Republik, also ziemlich weit weg von seinem ursprünglichen Bestimmungs- und Entstehungsort. Da wir doch bei diesem Stück fast über unsere Grenzen gegangen sind, hat uns der Zuschlag dann doch sehr gefreut."
ca. 1885
Zuschrift von Christoph Hechenrieder: Das kleine demantfarbene Baumanntöpfchen mit niederem Einsatz fand ich in Ulm; ich hätte es auf ca. 1885 bis 1896 datiert. Die Henkel bestehen wohl aus emailliertem Draht und sind m.E. angenietet. Unter dem Löwen der Bodenmarke sind 2 Striche und darunter 2 Punkte zu erkennen. H 11,5 cm (mit Deckel), H 9,1 cm ohne Deckel, D 9,8 cm.
Verständlicherweise wird es für mich immer schwieriger, schönes Baumanngeschirr zu finden; mit einfachen Töpfen habe ich nach dem Abriss der Fa. Baumann zu sammeln begonnen …
1900
Zuschrift von Annabelle Ballard aus Australien: „I was so excited to find out more about a set of kitchen canisters I have. They have been in my family since about 1968, when my parents bought a property (and all its contents) in North Springwood, in the Blue Mountains NSW, approximately one and a half hours west of Sydney, Australia."























