1919-1945

Die Dampfmaschinenhalle nach 1918 - wahrscheinlich ist es die 500 PS Maschine, die 1929 im Inventar erwähnt wurde.

Der Anlaß dieses Fotos ist unbekannt. Da Erhard auf dem Foto fehlt schätze ich das Datum auf nach 1918.

Nach dem Tod von Erhard Baumann lag die Firmenleitung bei Georg und Oskar. Babette als Erbe des Anteils von Erhard war nicht Teil der Geschäftsführung. Im Gegenteil sie hat sich über mangelnde Information beklagt.

Mayerhofer: “Am 6.April  1920 erhielt Fritz Lippold die Prokura... Nach dem Kriege regte sich die Bautätigkeit wieder in den Jahren 1922,23,24 und 25, indem damals die Wohnhäuser für Angestellte in der Baumannstrasse und das obere Emaillierwerk erbaut wurden.”

Fritz Lippold war weitläufig mit den Baumanns verwandt. Carolina Henriette Baumann (1805-1878), eine Schwester des Johann Baumann (1808-1855 Vater der Firmengründer) hat einen Lippold geheiratet. Herr Johann Friedrich Lippold ist ein Nachkommen dieses Zweiges, geboren in Wunsiedel 3.5.1876 und gestorben in Amberg am 17.10.1952. Geheiratet hat er in Amberg am 4.6.1910 Betty TRAMBAUER. Zusammen hatten sie 4 Kinder.
Ein Foto (ca 1917) hat mein Vater beschriftet “Prokurist Lippold mit Sohn Willi”. Willi hat sich später tragisch beim Putzen eines Gewehres erschossen.

(Hinweis zur Recherche: Fünfzigjähriges Bestehen: August 1922.)

Die Aufgabe dieser Zeit wird in der Werkzeitung vom März 1953 anlässlich des 75zigsten Geburtstages von Georg beschrieben:
“Die Schwierigkeit der Aufgaben mag daraus klar werden, daß er einen Betrieb mit fast 3.000 Mitarbeitern übernahm, der über 60% seiner Produktion exportierte. Mit einem Schlag war der Export durch den verlorenen Krieg (1914-18) abgeschnitten und zwang zu der mehr als unpopulären Aufgabe, die Belegschaft entsprechend zu verringern und den reduzierten Betrieb so umzugestalten, daß er wieder wirtschaftlich arbeiten konnte. Die Inflation zerstörte in wenigen Jahren die umfassenden Reserven der Firma und die darauffolgende Deflation, in der ein Kampf auf Leben und Tod zwischen den etwa 70 deutschen Emailfabriken entbrannte, nahm jede Möglichkeit für ein wirtschaftliches Arbeiten. Daß unser Werk über diese Zeit erhalten werden konnte, ist zum größten Teil unserem Herrn Kommerzienrat zu verdanken, der damals auch das nicht haftungsverpflichtete Vermögen seiner Frau als Kreditsicherheit gegeben hatte.”
Bemerkung: es ist eigentlich erstaunlich wie er das Vermögen seiner Frau durch die Inflation gerettet hat!

1923 bekam Georg für seine Verdienste den Kommerzienrat verliehen. Er war tätig im Vorstand der deutschen Arbeitgeberverbände, Ausserdem war er Vorstand des Arbeitgeberverbandes für die Bayerische Provinzmetallindustrie und Vorstand des Industrie- und Handelsgremiums Amberg.

Zu dem Thema Inflation 1923/24 bietet das Deutsche Historische Museum (www.dhm.de) gute Hintergrundinformationen:

Im November 1923 sind alle finanziellen Rücklagen in Bankkonten wertlos geworden.(http://www.dhm.de/lemo/objekte/statistik/infstad/index.html). Es sei denn sie waren in Dollar oder in Aktien. Vermutlich haben sich die finanziellen Reserven, die in der Bilanz 1916 noch ersichtlich waren, in der Inflation aufgelöst. In der Bilanz von 1924 sind laufende Bankschulden von 460.690,37 RM (das entsprach in etwa dem Warengewinn) aufgeführt.

Die Inflation hat vielfache Auswirkungen. Nach dem Tod von Erhard 1918 wurde seine Erbe auf seine 3 Kinder und Frau Babette (sie erhielt den Firmenanteil und wurde Gesellschafter) verteilt. Da zwei Kinder (Hans und Brunhilde) noch minderjährig waren, übernahm die Mutter Babette die Verwaltung deren Erbschaft. Leider hat Babette 1923 sämtliche Wertpapiere verkauft. In dem Brief an das Finanzamt vom 6.2.1930 wird festgestellt, dass aus den 592.800 RM Erbe nur 60 RM nach der Inflation geblieben sind! Diese 60 RM sind aber auch nur Wertgegenstände, die mit dem “Papiergeld” aus dem Verkaufserlös der Wertpapiere gekauft wurden. Die älteste Tochter Else hat ihre Papiere behalten und diese waren immerhin noch 408.023 RM Wert. Nach der Ermordung von Babette 1927 wurde die Erbschaftssteuer mit Finanzamt abschließend geregelt. Die Bemessungsgrundlage der Erbschaftssteuer ist der Wert am Erbzeitpunkt, daher wurde mit dem Finanzamt um den Wert der Firma gefeilscht.  Die Erbschaftssteuer war vergleichsweise niedrig nur 4.5%, heute wären es 20%.
Aus dem Brief: “Bei der Berechnung de Betrages .. ist keine Erwähnung getan von dem Umstande, dass im Jahre 1923 alle Wertpapiere, die uns beiden jüngsten Kindern bei der Vatergutsverteilung zugestellt waren, unsere Mutter, ohne uns davon etwas zu sagen und ohne sich das Einverständnis des Vormundes oder der Obervormundschaft zu verschaffen, verkauft hat. Diese Wertpapiere .. wären aber aufgewertet worden; gegen die erhaltenen Papiermark hat sie Werte angekauft, die für jedes von uns nicht ganze RM 60.- aus gemacht haben.”

Die Bilanz von 1924 weist noch einen Warengewinn von 406.906M aus. Leider gibt es keine Warengewinnrechnung. Dort wären die Produktionskosten (Materialeinsatz, Löhne) enthalten. Die Bilanz wurde erst 1927 unterschrieben.
Der Ertrag aus Restauration werden die Einnahmen der Bierhalle sein. Die Bierhalle war auf dem heutigen Postgelände.

Im Mai 1925 wurde ein Blatt an die Arbeiter verteilt mit der Überschrift: Wie ist die Lage? Zunächst wird die Exportlage (immerhin wurden vor dem Krieg 2/3 exportiert) durch die Zölle als dramatisch verschlechtert geschildert. Im Inland gibt es mehr Produzenten, die gleichzeitig weniger exportieren können - also zusätzlicher Preisdruck. Interessanterweise wird auch auf die höheren Qualitätsansprüche der Konsumenten verwiesen “Der Käufer dreht den Topf hundertmal und wenn er was zum Aussetzen findet, tut er es”. Gleichzeitig wird ein besseres Qualitätsbewußtsein im Werk angemahnt “In die Geschirrichterei kommt bei uns Roh-Ware, die manchmal aussieht als hätte sie den Krieg an der Front mitgemacht”. Dann wird die ausserordentliche Besteuerung beklagt, die sich nicht am Gewinn sondern am Umsatz bemisst. Am Schluß werden Kündigungen angekündigt. “Wieviele Leute aussetzen müssen das läßt sich nicht sagen, es lässt sich ausrechnen, dass ihrer sehr viele sein werden, denn für einen Betrieb mit anderthalb Tausend Leuten bekommt man nicht mehr die nötigen Betriebskapitalien geliehen ... .Da die geliehenen Kapitalien mit 20% verzinst werden müssen, aber 20 Prozent nie verdient werden, verblutet .. ein Betrieb..”. Demnach waren 1925 noch 1500 Leute beschäftigt.

In der Bilanz von 1925 wird ein Warengewinn von 288.196 M ausgewiesen. Bei einem Umsatz von 4.263.073 M entspricht das einer Rendite von 6.7%

Die Konkurrenzsituation muss 1925 bis 1927 ausgesprochen schwierig gewesen sein. “um durch die Konkurrenz nicht vollständig verdrängt zu werden, mussten wir schon 1926 in den Preisen immer mehr nachgeben; .. und so haben die Abschlüsse sicher schon gegen Ende 1926 und Anfang 1927 zu schweren Verlusten geführt.”

Der Umsatz ist zwischen 1925 und 1927 um 42% eingebrochen. 1925 sind es noch 4.263 Mio RM Umsatz, während 1927 nur noch 2.494 Mio  erreicht werden. Ein Umatzrückgang dieses Größenordnung ist nur durch größere Entlassungen ausgleichbar. (Quelle Brief an das Finanzamt vom 6.2.1930)

Es wird ein Warengewinn von 50.433 RM ausgewiesen - nach Abschreibungen eigentlich Verlust. “..so dass schon 1926 der kärgliche Gewinn nicht mehr zur Zahlung der Steuern reichte”.(Quelle Brief vom 6.2.1930 ans Finanzamt). Wahrscheinlich gab es ertragsunabhängige Steuern, die eben nicht mehr bezahlt werden konnten. Die finanzielle Lage war sehr angespannt. Immer wieder bittet Hans das Finanzamt um Aufschub der Bezahlung seiner Erbschaftssteuern. So heisst es 1929, dass er seine Rate auch nicht aus der Firma entnehmen kann: “eine Entnahme von 10.000 RM unter den bei Beginn des Kalenderjahres üblichen angespannten finanziellen Verhältnissen nicht möglich sei..” .
1927 wurde Der Firmenanteil bewertet von Prokurist Lippold.
Das Kapitalkonto ist von (1915) 5.172 Mio M auf 2.499 Mio RM abgeschmolzen. Dies könnte an einer Neubewertung nach der Währungsreform liegen oder an Verlusten bzw. Entnahmen. Die Währungsreform vom 15.11.1923 unter Finanzminister Luther legte einen Wechselkurs von 4.20 Rentenmark für 1 US$ und einen Umwechselkurs 1 Billlion Papiermark für 1 Rentenmark fest.

Hans Baumann beschreibt in einem Brief 16.11.1927 an seinem Grossvater Fentsch die Kreditnot der Firma. Nur durch Haftung auch des Privatvermögens bekommt die Firma genügend Kredit um die Löhne bezahlen zu können.

im Brief:
“Man kann aber auch sagen, dass die Lebensfähigkeit der Firma die immer noch etwa 1000 Leute beschäftigt und noch nicht mit einem absoluten Verlust abgeschlossen hat, nicht in Frage gestellt werden darf, daß die Eltern in guten Zeiten Nutzen daraus gezogen haben und man deshalb das Unternehmen nicht, weil momentan kein Geld herausgezogen werden kann, oder weil man selbst eine grosse Vermögenseinbuße erleiden kann das ganze Unternehmen über den Haufen schmeißen muß!”
Die Zahl “1000 Leute” stimmt wahrscheinlich im Vergleich zu 1928 nicht, demnach müsste sich die Belegschaft 1928 halbiert haben.

Über das Jahr 1928 gibt es genauere Daten und Einheitswerte.
Das Emaillierwerk in der Jahnstrasse wird mit 767.704 RM und das Sägewerk mit 62.691 RM bewertet. Die landwirtschaftlichen Grundstücke, immerhin 145ha mit 59.399 RM. Die Werkswohnungen, immerhin 52 Häuser,  haben einen Einheitswert von 408.357 RM. Die wesentlichen Häuser stehen in der Vondersittstr 1,3,5,-19, Fabrikstr. 1-5 und 2-10, Jahnstr.4-24 und 15-21, Baumannstr 2-6. Die gesamte Jahresmiete betrug 56.756 RM.
Die Belegschaft betrug 1928 502 Personen und der Auftragsbestand war 80.000kg. Als Beschäftigungsgrad wird 30% angegeben. Vermutlich waren die Anlagen der Firma für einen Beschäftigung bis zu 1600 Personen geeignet. Das passt auch zur Angabe der Kraftquellen: 1 Dampfmaschine 500 PS und 2 Dampfmaschinen in Reserve.

Ein Katalog von 1929 ist erhalten. Der Inhalt entspricht praktisch dem Katalog von 1909 - also 20 Jahre der gleiche Katalog ... Die Farbe rot wurde wieder gestrichen. Aus meiner Zeit als Emaillierer weiß ich noch, daß dies ein sehr kritischer und schwer zu verarbeitender Farbton ist.

Die Zahlungsziele sind kürzer geworden jetzt 60 Tage, das ist vielleicht eine Erfahrung aus der Inflation.
Die städt. Sparkasse und Reichsbank sind hinzugekommen.
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Die Anzahl der Artikelgruppen hat sich um 42% wesentlich reduziert. Das ist ein deutlicher Hinweis auf eine schwierigere wirtschaftliche Lage.

Welche Gruppen haben sich gegenüber 1913 verändert?
   - Lebensstandard ist gestiegen und damit haben sich die Bedürfnisse verändert.
Beispiel: Wasser, Waschen (fließend Wasser verbreiteter!)
Waschbecken 1913: 19 zu 1929: 9 (1936 noch 6)
Wasserkrug 1913: 21 zu 1929:14 (1936 noch 8)
Wasserschöpfer 1913: 12 zu 1929:6 (1936 noch 5)
Leuchter (für Kerze) 1913 7 zu 1929:3 (1936 noch 1)
Nachttopf 1913 27 zu 1929: 21 (1936 noch 14) eher ein Gegenbeispiel!
Spucknapf 1913 37 zu 1929: 18 (1936 noch 11)
Seifenschalen 1913 37 zu 1929: 18 (1936 noch 9)
Speisenträger 1913 18 zu 1929: 9 (1936 noch 6)
   - Vermutung: Porzellan ist so günstig, dass emaillierte Blechwaren nicht gekauft werden:
Kaffeekannen 1913: 35 zu 1929: 25 (1936 noch 21)
Zuckerdosen 1913: 9 zu 1929: 5 (1936 noch 3)
Tassen, Trinkbecher 1913: 24 zu 1929: 15 (1936 noch 6)
aber Teller 1913: 9 zu 1929: 10! (1936 noch 6)
Eierbecher, Salz, Pfeffer, Senftöpfchen 1913: 10 zu 1929: 3 (1936 -)
   - Produktionskosten senken, durch Reduzierung der Vielfalt
konische Kasserollen mit Griff: 1913: 33 zu 1929: 16 (1936 12)
Bratpfannen: 1913: 16 zu 1929: 8 (1936 7)
aber Töpfe mit 2 Griffen 1913: 19 zu 1929: 16 (1936 16)
   - Aufgabe von Spezialartikeln
Milchfilter #1848
Dampfkochtopf #637 1913: 3 (der Dampfkochtopf hätte ein ganz gutes Geschäft werden können - Bilder kommen aus dem Katalog von 1913)

Kochmaschine für Eisenbahnpersonal 1913: 4
Selbstkocher 1913: 13 zu 1929:4 (1936 4)

Ich habe den Eindruck, dass die Nischenprodukte herausgenommen wurden. Darüber hinaus wurde die Anzahl der Artikelgruppen relativ gleichmäßig reduziert.

1929 scheint es wieder etwas besser zu gehen. Hans bittet um eine Stundung der Erbschaftssteuer und begründet es “den vollen Betrag (5987.07 RM) aus dem Geschäft herauszuziehen ist mir jedoch jetzt nicht möglich, nachdem in den letzten Wochen durch Verstärkung des Betriebes und Einstellung von rund 100 Arbeitern die Mittel noch stärker angespannt werden mussten”

Das Luftbild wurde 1928 aufgenommen. Das Sägewerk ist voll in Betrieb. In der Mitte unten sieht man Gebäude ohne Dach, vielleicht ist es aber auch ein Gasspeicher. 10 Kamine stehen noch. Man sieht Gehsteige im 1.Stock, die zum kürzeren Transport der Waren benutzt wurden. Mayerhofer schreibt von diesen Gehsteigen, die sich allerdings nicht bewährt hätten, vielleicht sind das noch die Überreste.

Die Bilanz von 1929 weist einen Verlust von 10.690 M aus der Warengewinnrechnung aus.

Die Firma ist in den diesen Jahren in einer sehr prekären Lage. (Brief von Hans 13.4.1930 an Sehmer). Sie brauchen dringend Kredite durch den Rechtsstreit mit Sehmer bedingt können sie jedoch der Bank keine Sicherheiten geben. Grundstücke sind unverkäuflich, die ürger haben wegen der Wirtschaftskrise kein Geld übrig.

Die Lage ist so bedrohlich, dass eine Liquidation der Firma immer wieder überlegt wird. Allerdings ist allen klar, im Fall der Liquidation wird auch nur ein sehr schlechter Preis für das Betriebsvermögen erzielt werden können. Der Wettbewerber, Küstrin fast so groß wie Baumann, konnte nicht verkauft werden.

Von den 132 Emailfabriken von 1918 sind nur noch 67 übrig und davon haben nur noch 4 die gleichen Besitzer wie damals!

Am 14.3.1930 schreibt die Firma an 7 Banken und bittet um ein Hypothekendarlehen in Höhe von 600.000RM. Die Firma bietet als Sicherheit 6.0 ha Industriefläche mit Gebäuden, 50 Wohnhäuser auf 3,2ha, 20,5 ha landwirtschaftliche Grundstücke (zum großen Teil Bauplätze) und schließlich 125ha Wald an! Die Brandversicherungssumme beträgt insgesamt 2.328.370 RM (Stammbetrag).Am 7.4.1930 geht nur die Vereinsbank Nürnberg auf die Anfrage ein, die anderen Banken lehnen ab. Eigentlich erstaunlich – zu der Zeit müssen Grundstücke als Sicherheit nur sehr wenig Wert gewesen sein. Die Hypotheken und Wechselbank Nürnberg bietet ein Annuitätendarlehen über 600.000 Goldmark an (8,5% Zins und 1% Tilgung). Auszahlung 98%, 2% Bearbeitungsgebühr werden noch abgezogen. Also ganz billig ist das Darlehen nicht! Durch die Weigerung Sehmers muß das Angebot abgelehnt werden.

1931 sind noch rund 300 Beschäftigte (Brief Sehmer 17.5.1931) im Betrieb. Es ist ein Betriebsverlust von 115.000M für 1930 entstanden (ohne die außerordentliche Vermögensentwertung von 468.000M auf Grundstücke).

Die Kosten in der Firma sind 1931 soweit möglich reduziert: Gehaltskürzungen bei den Meistern, Kurzarbeit in der Produktion, nur noch 8 kaufmännische Angestellte und 3 Reisende. ( 18.6.1931 schreibt Georg Baumann an Sehmer). Die Firma versucht Hilfe vom Staat zu bekommen - aber mit wenig Hoffnung, gerade wurde erst die Firma Deprag (Vorgänger der heutigen Deprag) liquidiert.

Georg hält eine Ansprache. Es sind keine Nazi-Symbole zu sehen. Vermutlich sind die Fotos um 1930 entstanden. Zur schlechten Lage hat es auch noch geregnet...

Immer noch läuft die Sehmer-Auseinandersetzung (siehe dazu auch eigenes Kapitel). Am 16.6.1932 findet eine Zwangsversteigerung “zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft” sämtlicher Immobilien statt. Die bisherigen Eigentümer Georg und Oscar Baumann sowie, Hans, Brunhilde Baumann und Else Sehmer versteigern und Georg, Oscar und Hans Baumann kaufen für 250.722,88 RM die Immobilien. Wahrscheinlich sollte der wahre Wert der Immobilien für die Auseinandersetzung mit Sehmer ermittelt werden.

1933 spricht Oskar in einem Briefentwurf von 400 Beschäftigten.

Der Katalog von 1934 sieht vom Umschlag wesentlich moderner aus - aber vom Inhalt ist dies der abgespeckte Katalog mit Illustrationen von 1909 !
Eine neue Farbtafel wird jetzt verwendet und die Farbe rot wieder wieder angeboten.

Die Zahlungsbedingungen wurden verkürzt, man hatte also großes Interesse schnell Geld zu bekommen. Die Mengenrabattstaffel gibt wahrscheinlich den großen Druck des Marktes wieder.

21.3.1934 Eröffnung der “Arbeitsschlacht”. Betriebsversammlung im oberen Emaillierwerk. (Quelle Fotoalbum)
Man kann Oscar Baumann neben einem Herrn im weißen Mantel erkennen. Georg Baumann hält eine Ansprache. (mittleres Bild). Die Herren der NSDAP werden auch entsprechend der Propaganda (siehe unten Protokoll aus Prina) eine Rede gehalten haben. Der 21.3. wurde sicherlich zentral gesteuert und organisiert. Der Einfluss der Partei in den Betrieb hinein ist offensichtlich.
 

Hintergrund aus dem Internet:
(www.dhm.de) 21. 3. 1934 Hitler ruft anläßlich einer Baustelleneröffnung der Reichsautobahn bei München vor 10.000 Anwesenden zur "Arbeitsschlacht" auf. Die verstärkte Nutzung von Begriffen aus dem militärischen Sprachgebrauch spiegelt die fortschreitende Militarisierung im NS-Staat.

Im Mai 1933 veröffentlichte der auto- und technikbegeisterte Adolf Hitler ein Programm zum Bau von Autobahnen, gemäß dem sich ein dichtes Netz von vierspurigen Autostraßen über Deutschland spannen sollte. Verschwiegen wurde, daß die detaillierten Pläne zum Autobahnbau aufgrund der Motorisierung in der Weimarer Republik im wesentlichen aus den zwanziger Jahren stammten. Das erste Autobahnteilstück Deutschlands war im August 1932 zwischen Köln und Bonn freigegeben worden. Im Herbst 1934 befanden sich rund 1.500 Autobahnkilometer im Bau.

Der Autobahnbau, größtenteils finanziert durch die Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung und unter der Verantwortung des Generalinspektors für das deutsche Straßenwesen Fritz Todt stehend, wurde als Beitrag zur Verringerung der Arbeitslosigkeit propagiert, doch dieses Ziel wurde nur bedingt erreicht. Die höchste Beschäftigungszahl gab es im Jahr 1936, als rund 120.000 Arbeiter an den Trassen eingesetzt waren. Auch die beteiligten Zulieferbetriebe brachten nicht den arbeitspolitischen Effekt, den die NS-Propaganda versprochen hatte. Ab 1935 wurden kleinere Autobahnteilstücke fertiggestellt, das erste im Mai von Frankfurt nach Darmstadt. Von den geplanten 6.900 km waren bis 1945 rund 3.800 km gebaut.

Im Internet ist ein Protokoll für die "Arbeitsschlacht" im Kreis Pirna aufgelistet.
Bericht des Arbeitsamtsdirektors über Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen:
„Die Aufnahme der „Arbeitsschlacht“ im Bezirk Pirna. Am heutigen Vormittag fand im hiesigen Stadtverordnetensaal eine Sitzung statt, in der der Direktor des Arbeitsamtes Pirna, Dr. Siemers, vor den Bürgermeistern bzw. Gemeindevertretern aus dem Arbeitsamtsbezirk Pirna Ausführungen über den Beginn der Arbeitsschlacht im Bezirk Pirna machte. In seiner Einleitung betonte der Arbeitsamtsdirektor, daß zur Beseitigung der Arbeitslosigkeit in Sachsen nur eine kurze Frist vorgesehen ist. Die Arbeitsschlacht werde, so führte er dann weiter aus, in Gemeinschaft mit der Kreisleitung der NSDAP, der SA, der SS, den Banken, kurzum mit allen Kreisen geführt werden, die an der Beseitigung der Arbeitslosigkeit interessiert sind. Vor allem soll mit dem Arbeitsamt und den Gemeinden eine Einheit gebildet werden. Der Begriff Arbeitsschlacht sei ein nationalsozialistischer, nationalsozialistisch müsse auch der Geist sein, der als Träger den Kampf durchflutet.
Jeder müsse seine ganze Kraft einsetzen, jeder müsse Vertrauen haben zu den Maßnahmen, die getroffen werden und sich selbstlos einstellen auf die Arbeitsschlacht. Auf jeden einzelnen müsse eingewirkt werden. Für Sachsen heiße die Schlacht gewinnen, wenn es schon gelingt, eine wesentliche Herabdrückung der  Arbeitslosenzahl zu erreichen, und zwar nicht nur vorübergehend, sondern dauernd. Direktor Dr. Siemers gab dann die Richtlinien bekannt, nach denen die Schlacht in Angriff genommen und geführt werden soll. Es soll verhindert werden, daß Leute, die weniger bedürftig sind, in Arbeitsstellen eindringen. Wenn die Richtlinien, die jetzt gelten, schon früher herausgegeben worden wären, hätten wir in Sachsen etwa 700000 Arbeitslose weniger gehabt. Als weitere Mittel führte er an Propagierung der 40-Stunden-Woche, Bekämpfung des Doppelverdienertums, Einstellung der sozial am Bedürftigsten Familienväter und der nationalen Kämpfer, Bekämpfung der Pfusch- bzw. Schwarzarbeit. Letztere sollte mit allen Mitteln unterbunden werden, und er bat die Gemeindevertreter, ihm jeden Fall zu melden. Dr. Siemers sprach noch über die Organisation innerhalb des Arbeitsamtes und betonte, daß bereits über 1000 neue Arbeitsplätze frei gemacht worden seien, zum Teil durch Arbeitsstreckung, zum Teil durch Neueinstellung.

1. Mai 1934 “Verlesung einer Proklamation”
Am Tag der Arbeit wurde sicher eine Proklamation im Sinne der Arbeitsschlacht verlesen, vielleicht mit den Erfolgen und weiteren Aufrufen.
Im oberen Bild liest Georg Baumann seine Rede vom Blatt ab. Hinter ihm steht Oskar. Hans (zu dem Zeitpunkt 31 Jahre) ist nicht zu erkennen.
Der obligate “Heil”-Ruf (ohne Ausnahmen!) wird die Proklamation beendet haben.

Das untere Bild folgt im Fotoalbum. Ich nehme daher an, dass nach der Verlesung in die Stadt marschiert wurde. Georg Baumann geht vorne zwischen zwei Herren nach den Uniformierten. Links von ihm meint man Hans Baumann zu erkennen. Drei Reihen weiter hinten erkennt man  Oskar Baumann (ohne Hut). Das Foto zeigt die Brücke über den Stadtgraben beim Bahnhof. Das rechte Gebäude war das Hotel "Pfälzer Hof" - heute Kaufhaus Wöhrl. Im linken Gebäude war die frühere Bahnhofsapotheke.

Versammlung scheint es häufiger gegeben zu haben. Man kann Herrn Lippold, Georg und Hans erkennen.

Im Jahre 1935 wird die Firma als Kommandit-Gesellschaft ins Handelsregister eingetragen mit dem Namen "Gebrüder Baumann GmbH & Co, Stanz- und Emaillierwerk", bis dahin war es eine OHG (offene Handelsgesellschaft, alle Gesellschafter haften unbeschränkt). Das heisst es gibt jetzt Kommanditisten (Gesellschafter mit beschränkter Haftung) und Komplementäre (Gesellschafter mit unbeschränkter Haftung). Dies hat sicher mit dem Vergleich des Sehmer-Prozesses zu tun, vermutlich sind Else Sehmer und Brunhilde Baumann jetzt Gesellschafter als Kommanditisten geworden.

Von der Weihnachtsfeier 1935 gibt es noch Reste einer Fotoserie.

In der Mitte sitzt Georg, neben ihm Hans, gegenüber sitzen Kurt und Oskar.

Der Versammlungsraum lag oberhalb der alten Blechverarbeitung, gegenüber vom Stranzkylager. Offensichtlich wurden Töpfe zu Weihnachten verschenkt. Anscheinend aber nicht an alle Personen. De Naziprominenz wurde natürlich bedacht. Auffällig ist die Beliebtheit vom Schnauzer direkt unter der Nase.
An den Wänden hingen die Parolen der Zeit: “Kraft durch Freude” oder “Ein Volk, Ein Reich, Ein Führer”. Es hängt auch ein Plakat an der Wand “Sonne und Grün alle Schaffenden”. Die Nazis haben für die “Schaffenden” sehr beliebte Ferienreisen organisiert.
Spiegel.de: Unterstützt vom 1933 gegründeten Freizeitwerk "Kraft durch Freude" (KdF), konnten Tausende von Deutschen sich zum ersten Mal eine richtige Ferienreise leisten. Nazi-Funktionäre wie Robert Ley, Chef der KdF-Mutterorganisation "Deutsche Arbeitsfront", lancierten den propagandistisch ausgeschlachteten Massenurlaub zur Festigung der Volksloyalität und zur Stärkung der "Heimatfront" .

nach Haußmann: Die nationalsozialistische Herrschaft wirkte sich negativ auf die Produktion und den Absatz aus. Mit Ausbruch des 2. Weltkrieges wiederholte sich das wirtschaftliche Drama für die Firma Baumann. Die einstigen Handelspartner im Ausland waren wieder zu "Feinden" geworden! Im Weltadreßbuch der Emailindustrie von 1943 werden nur noch drei Auslandsvertreter der Firma Baumann genannt, in Spanien, in Portugal und in Die nationalsozialistische Herrschaft wirkte sich negativ auf die Produktion und den Absatz aus. Mit Ausbruch des 2. Weltkrieges wiederholte sich das wirtschaftliche Drama für die Firma Baumann. Die einstigen Handelspartner im Ausland waren wieder zu "Feinden" geworden! Im Weltadreßbuch der Emailindustrie von 1943 werden nur noch drei Auslandsvertreter der Firma Baumann genannt, in Spanien, in Portugal und in Dänemark.
Als "nicht kriegswichtiger Betrieb" hatte die Firma in Amberg keine Unterstützung und erhielt laufend weniger Rohstoffe. So kam die Produktion gegen Kriegsende völlig zum Erliegen.

Hans und Kurt im Hauptbüro. Nach dem alten Telefon zu schliessen, ist die Aufnahme vor dem Krieg entstanden. Kurt arbeitet am Rechenschieber. 

Am 29.11.1939 wurde die Bierhalle mitsamt Gastwirtschaftseinrichtung an das Brauhaus für 46.500 RM verkauft (Notarvertrag S1.,S2.,S3.,S4.. Die Bierhalle “Münchner Bierhalle” wurde am 17.6.1893 erworben. Die Bierhalle stand früher gegenüber der Wintervilla (heute Pizza-Villa) auf dem Grund des heutigen Postgeländes. Eine Anekdote besagt: die Gründer trafen sich immer zur Postbesprechung auf ein Bier in der Bierhalle. In den 70ziger Jahren war das Tanzcafe “Metropol” in der Bierhalle.

In einem Brief des Treuhänders vom 8.6.1946 an die Preisbindungsstelle heisst es: “Unsere Firma hat, wie alle im Kriege arbeitenden Unternehmen natürlich auch Rüstungsaufträge übernehmen müssen und aus diesen Geschäften infolge der vielen nicht bezahlten Rechnungen und nicht verwertbaren Rüstungsmaterialien Verluste in Höhe von rund 0.6 Millionen Mark erlitten...” . 
Eventuell wurden auch Gehäuse für Luftminen gefertigt. Das waren Gehäuse aus Aluminium, etwa 80cm im Durchmesser. Nach dem Krieg wurde eine solches Gehäuse als Wasserbottich im Garten benutzt. Ich erinnere mich auch an einen zweiten etwas kleineren Bottich, bei dem die runde Spitze eingedellt war, damit der Bottich darauf stehen kann.

Es könnte sich um das mittlere Teil für die Großladungsbombe 2500(AI) handeln. Es heisst in der Beschreibung: “Bombenkörper ... aus Aluminiumblechen geschweißten Mantel ... Durchmesser 825mm”. Die seitlichen Flansche passen ganz gut mit der Zeichnung aus der Beschreibung überein. Die Produktion wurde während des Kriegs auf Stahlblech-Gehäuse umgestellt. Aluminium ist eigentlich nicht typisch für die Firma. Ob es sich hier um Musterstücke oder um echte Produktionsteile handelt ist unklar, meiner Erinnerung nach erwähnte dies mein Vater.

Erhard kann sich an erinnern, daß sein Vater erzählte, bei Alarm wurden französischen Kriegsgefangenen auf das private Grundstück abkommandiert, damit sie dort in Sicherheit waren, da sie nicht in Bunker gehen durften. Erhards Vater hatte auch nach dem Krieg noch Kontakt zu einzelnen Kriegsgefangenen.
Mir wurde auch erzählt, daß in der Küche der Wintervilla für Zwangsarbeiter oder Gefangene gekocht worden wäre.

Im gleichen Brief des Treuhänders wird eine Gewinn- und Verlustrechnung für die Geschirrfertigung der Jahre 1942-1944 beigefügt. Dieser Zusatz bedeutet wahrscheinlich, dass hier die Zahlen der Rüstungsaufträge heraus gerechnet wurden. Verluste von 0.6 Mio RM würde bedeuten, dass Rüstungsaufträge in größerer Menge abgewickelt wurden.

 

1942

1943

1944

Umsatz

1.111.324 RM

982.369 RM

1.199.361 RM

./. Gesamtkosten

1.000.508 RM

1.072.013 RM

1.104.032 RM

./.Bestand der Halb- und Fertigteile zum 1.1.

213.790 RM

134.971 RM

134.889 RM

+ Bestand der Halb- und Fertigteile zum 31.12.

134.971 RM

134.889 RM

136.823 RM

Gewinn

31.997 RM

- 89.724 RM

97.263 RM

Der Schriftkopf der Firma sah in den 40zigern Jahren sah so aus (ein Blatt lag in einem Katalog):

Für die wirtschaftliche Entwicklung zwischen 1919-1948 gibt es nur einige wenige Dokumente: Bilanzen (aber ohne Warengewinnrechnung) und Bemerkungen in den Briefen zum Sehmerprozess. Aber andererseits ist es doch mehr wie ursprünglich vermutet!!
Es erscheint etwas verwegen Goldmark und Rentenmark gleich zu setzen. Nach dem Verbraucherindex von Eberhard ist der Unterschied tatsächlich nicht so gross 1915: 1 Goldmark entspricht 21,1 Euro und 1925: 1 Rentenmark entspricht 16,7 Euro. Da diese Index insgesamt eher fraglich sind, habe ich hier Goldmark und Rentenmark gleich gesetzt.

Für die Mitarbeiterzahl haben wir nur eine genaue Angabe für 1928: 502. Die anderen Angaben sind Anmerkungen aus der Korrespondenz. Aber man sieht sofort die Katastrophenjahre von 1925 bis 1930. Für die Zeit 1933 bis 1948 habe ich leider keine Angaben.
 

Der dramatische Einbruch um 1925 spiegelt sich im Umsatz wieder: Rückgang von 1925 auf 1927 um 43%! Die Quelle hierfür ist eine Eingabe ans Finanzamt. Bei den Umsätzen 1942-1944 ist nicht ersichtlich, ob der Wert auch den Umsatz mit Rüstungsgütern enthält.

Dementsprechendes spiegelt sich in den Bilanzen wieder. Leider ist in den Bilanzen nicht der Umsatz angegeben. Während 1924 noch ein gutes Jahr war, bricht bereits 1925 der Gewinn weg und damit beginnen Verlustjahre.

Im Gewinn sind auch andere Erträge enthalten. Die Verpachtung von Grundstücken (beispielsweise Äcker an Bauern) als auch Restauration (das die Pacht der Bierhalle) sehr gering ist, ergibt die Vermietung der 52 Häuser einen höheren Betrag. Etwas erstaunlich ist die Steigerung der Mieteinnahmen zwischen 1924 und 1929. Die Miete hat sich fast vervierfacht! Eine Erhöhung der Mieten in dieser Größenordnung erscheint kaum denkbar. Andererseits gibt es den Hinweis dass während der Inflation eine Mieterhöhung staatlich untersagt wurde. Vielleicht wurden die Mieten jetzt wieder angehoben, dafür spricht dass erst 1929 die Mieteinnahmen von 1915 wieder erreicht wurden. vielleicht bestand aber auch Leerstand, der wieder vermietet werden konnte.

Interessant ist die Betrachtung der Verschuldung. 1915 sehen wir ein gesundes Unternehmen: es bestehen Guthaben bei der Bank und erträgliche Aussenstände. Ganz anders 1924: Die Inflation hat die Reserven der Firma vernichtet, statt Guthaben sind jetzt Kredite bei der Bank notwendig geworden. Nicht recht nachvollziehbar ist der Wert des Warenlagers. Nach dem Rückgang des Umsatzes wäre es eigentlich normal, dass sich die Vorräte und Lager ebenfalls reduzieren. Eine Lösung wäre wenn ins Lager auf Vorrat produziert worden wäre!
Die Krise 1925 geht mit einem starken Anstieg der Aussenstände einher. Dies ist besonders auffällig, da gleichzeitig der Umsatz deutlich kleiner geworden ist.

Beispielhaft ist hier das Anlagevermögen von 1.129 MioM aufgeteilt. Die Buchwerte sind nur Anhaltswerte, da die Abschreibungen sehr unterschiedlich sind. Heute gilt beispielsweise Gebäude auf 50 Jahre, Maschinen 8 Jahre. Die Betriebsgebäude sind der größte Anteil. Danach kommen Maschinen und Werkzeuge. Die Gasanlage ist 1929 nicht mehr im Anlagevermögen enthalten, vermutlich wurde sie um die Zeit eingestellt.

 

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